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Konzert 2011
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Von der Klassik bis zum Jazz

Die Musikfreunde Reilingen konnten mit Musik aus vier Jahrhunderten begeistern

Mit Wolfgang Amadeus Mozart eröffneten die Musikfreunde Reilingen ihr diesjähriges Herbstkonzert in der ev. Weinbrennerkirche. Das Motto lautete „Von der Klassik zur Moderne“, eine musikalische Zeitreise, angelehnt an die 725 Jahr Feier der Gemeinde Reilingen. Unter der Leitung ihres Dirigenten Simon Metzger spielten sie zunächst ein Medley mit Melodien aus der Wiener Klassik mit dem Titel „The Magic of Mozart“. Es galt dabei, die Musik, die ursprünglich für Streichorchester komponiert wurde, mit einem reinen Blasorchester zu intonieren. Bekannte Stücke, wie „Die kleine Nachtmusik“ und Titel aus „Die Zauberflöte“ und aus „Die Hochzeit des Figaro“ wurden von den Musikerinnen und Musikern bravourös vorgetragen.

Mit dem nächsten Stück verweilten die Musikfreunde in Wien, allerdings hundert Jahre später, zur Zeit der Straußfamilie. Der von Johann Strauß Sohn im Jahr 1880 komponierte Walzer, ist zwar schwungvoll, spiegelt aber auch die Leichtigkeit des damaligen und vielleicht auch noch gegenwärtigen Wiener Lebens wider. Auch das Publikum lies sich von der Musik anstecken und bewegte sich im Rhythmus des ¾ Takt. Wer die Augen schloss fühlte sich beinahe wie bei einem Konzert am Wiener Hof.

Mit dem „Ungarischen Tanz Nr.5“ aus der Feder von Johannes Brahms verweilten die Musikfreunde in der Zeit von Strauß, aber sie wechselten in die Musik-Epoche der Romantik. Ein Musikstück, mit langsamen, fast wehmütigen Passagen, die aber unvermittelt in schnelle, feurige Bewegungen übergehen.

Die Operette „Die lustige Witwe“ wurde mehrmals verfilmt und auf allen großen Bühnen dieser Welt aufgeführt. Eine Komposition von Franz Lehár, die, wie die anderen bisher aufgeführten Stücke, ihre Popularität bis in die heutige Zeit erhalten konnte. Aus dieser Operette spielten die Musikfreunde den Titel „Vilia“.

Mit dem nächsten Stück, „Nessun Dorma“ aus der Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini erreichten die Musikfreunde auf ihrer Zeitreise das 20. Jahrhundert. Der Titel gehört zum Standardrepertoire aller großen Tenöre, zuletzt verhalf er Paul Potts, dem Gewinner einer Talentshow zu Weltruhm. Bereits im Jahr 2007 hatte der Dirigent Simon Metzger die Noten für Blasmusik arrangiert. Übersetzt bedeutet es „niemand schlafe“, was sich sowohl bei Musikerinnen und Musiker, durch präzise Einsätze und beim Publikum durch ungeteilte Aufmerksamkeit zeigte.

 



 
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